| Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung 19.06.2007
Das mittelständische Gastgewerbe scheut meist Bonitätsprüfungen
/ Online-Adresscheck spürt säumige Zahler auf!
Wo Geld im Spiel, ist Vorsicht angebracht: Aber die wenigsten Hotel-
und Gaststättenbetriebe holen Bonitätsauskünfte über
ihre möglichen Geschäftspartner ein. Die Jahresmitgliedschaft
bei einer Auskunftei als Voraussetzung für die Datenabfrage
wird dabei als lästig oder als zu teuer empfunden.
Ein konkreter Fall: Ein Busunternehmen signalisiert, dass man künftig
regelmäßig mit Tagesgästen Station machen will.
Spätere Zimmerbuchungen werden in Aussicht gestellt. Ein verlockendes
Angebot, aber weiß man auch, mit wem man es zu tun hat?
Für speziell diesen Kundenkreis bietet die DWA-Wirtschaftsauskunft,
Krefeld, einen Bonitätscheck ohne Mitgliedschaft. Anstelle
eines Jahresbeitrages werden die Informationen ausschließlich
nach Anzahl der Abrufe berechnet. Voraussetzung ist ein PC oder
Macintosh-Rechner mit Internet-Zugang; eine besondere Zugangssoftware
ist nicht erforderlich. Die Freischaltung erfolgt direkt nach der
Anmeldung auf der DWA-Homepage und der Einsendung des Nutzungsvertrages.
Danach kann man sich mit seinem Passwort jederzeit einloggen;
der Online-Check steht 24 Stunden an sieben Wochentagen zu Verfügung.
Es werden drei Auskunftsarten angeboten: Ein Consumer Check zurÜberprüfung
von Privatpersonen auf Negativmerkmale (Kosten: 13,50 Euro), ein
Credit-Check zur Überprüfung der Bonität einzelner
Geschäftspartner (27 Euro) und ein Business-Check, der umfassende
Bonitäts- und Wirtschaftsdaten einschließlich Bilanzenüber
den angefragten Geschäftspartner generiert (67,50 Euro).
Seit Juni ist auch ein Online-Adressauskunft
(13,50 Euro) möglich. Juristisch korrekte Anschriften sind
notwendig, um Mahn- und Inkassoverfahren erfolgreich durchzuführen.
Zudem erleichtert es das Aufspüren "unbekannt verzogener"
Schuldner.
uju
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